Elektronik nach dem Umzug: Erst aufwärmen, dann einschalten

Laptop und Spielkonsole haben die Nacht im kalten Transporter verbracht, und in der warmen Wohnung willst du sie sofort anschließen. Genau dann ist Vorsicht angesagt, denn kalte Elektronik und warme Raumluft vertragen sich schlecht.

Was in kalter Elektronik passiert

Kommt ein kaltes Gerät in einen warmen Raum, schlägt sich die Feuchtigkeit aus der Luft auf den kalten Oberflächen nieder, so wie eine Brille beschlägt, wenn du aus der Kälte hereinkommst. Das betrifft nicht nur das Gehäuse, sondern auch die Bauteile im Inneren. Fachleute für Datenrettung warnen, dass diese Feuchtigkeit zu Kurzschlüssen bis hin zu mechanischen Defekten führen kann. Laptops sind zudem nur für nicht kondensierende Luftfeuchtigkeit ausgelegt; ein großer Hersteller nennt für seine Notebooks eine Betriebstemperatur ab 10 Grad.

So schaltest du deine Geräte sicher ein

  • Eingepackt aufwärmen lassen: Ein großer Elektronikhersteller rät, Geräte beim Wechsel von kalt zu warm in einer luftdicht verschlossenen Plastiktüte zu lassen, bis die Luft darin Raumtemperatur hat. Lass Laptop und Konsole also erst eingepackt warm werden.
  • Danach noch warten: Ein großer Computerhersteller rät, dem Gerät Zeit zu geben, sich an die Umgebungstemperatur anzupassen, und eventuell entstandenes Kondenswasser verdunsten zu lassen, bevor du es einschaltest. Datenretter empfehlen vorsorglich, Geräte mindestens zwei Stunden akklimatisieren zu lassen.
  • Erst dann einstecken: Schließ die Geräte erst an, wenn sie sich überall raumwarm anfühlen.

Ein, zwei Stunden Geduld sind wenig im Vergleich zu einem defekten Laptop. Nutze die Zeit einfach, um die ersten Kartons auszupacken.

Wie viele Kartons brauchst du für deinen Umzug? Der kostenlose Bedarfsrechner sagt es dir in 20 Sekunden – sechs kurze Fragen, fertig.

Hinweis: Das Video in diesem Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

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