Teil 5 unserer Serie „Mia zieht um“: Wohnung aussortiert, bleibt nur noch das Kellerabteil. Fünf Jahre lang hat Mia dort Sachen abgestellt und nie wieder herausgeholt. Ganz hinten stehen noch zugeklebte Kisten vom letzten Umzug. Darin: alte Fotoalben, ein kaputter Wasserkocher und Deko, die sie längst vergessen hatte.
Warum der Keller zuerst dran sein sollte
Im Keller landet, was in der Wohnung keinen Platz hat – und genau deshalb weißt du oft nicht mehr, was dort steht. Jede alte Kiste muss geöffnet, durchgesehen und neu sortiert werden. Das braucht Zeit, und die hast du kurz vor dem Umzug nicht. Auch ein Umzugsportal nennt in seiner Checkliste für die Monate vor dem Umzug neben Wohnung, Dachboden und Abstellräumen ausdrücklich den Keller als Ort zum Entrümpeln.
So gehst du vor
- Alles raus: Räum das Abteil Stück für Stück aus, damit du siehst, was überhaupt da ist.
- Drei Haufen: Behalten, verschenken, weg – wie in der Wohnung.
- Erinnerungen bewusst behalten: Fotoalben und Andenken kommen in einen eigenen Karton, den du in der neuen Wohnung in Ruhe auspackst.
Alte Elektrogeräte richtig entsorgen
Der kaputte Wasserkocher gehört nicht in die Mülltonne. Das Umweltbundesamt stellt klar: Elektrogeräte nie im Hausmüll, Verpackungsmüll, Sperrmüll oder Metallschrott entsorgen. Kostenlos abgeben kannst du sie auf dem Wertstoffhof. Kleine Geräte unter 25 Zentimetern Kantenlänge nehmen außerdem Händler mit mindestens 400 Quadratmetern Verkaufsfläche für Elektrogeräte und Lebensmittelmärkte mit mindestens 800 Quadratmetern Verkaufsfläche kostenlos zurück, auch ohne Neukauf. Batterien und Akkus vorher entnehmen.
Im nächsten Teil merkt Mia: Allein schafft sie das Tragen nicht.
Wie viele Kartons brauchst du für deinen Umzug? Der kostenlose Bedarfsrechner sagt es dir in 20 Sekunden – sechs kurze Fragen, fertig.
Hinweis: Das Video in diesem Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.