Ölbilder beim Umzug verpacken: Luftpolsterfolie nie direkt aufs Bild

Luftpolsterfolie gilt als der Schutz schlechthin. Also wird das Ölbild beim Packen direkt und schön stramm darin eingewickelt, die Noppen liegen auf der Malschicht. In der neuen Wohnung folgt dann der Schreck: Im glänzenden Firnis zeichnet sich ein Muster aus lauter kleinen runden Abdrücken ab.

Warum Folie nicht direkt aufs Bild gehört

Ein amerikanischer Ölfarbenhersteller rät, beim Lagern und Verschicken von Gemälden Plastik oder Luftpolsterfolie nie direkt auf die Bildoberfläche zu legen. Die Folie kann an der Oberfläche haften und einen Abdruck in Farbe oder Firnis hinterlassen, besonders bei warmem Wetter. Ein Restaurierungszentrum in den USA sagt es ebenso deutlich: Eine bemalte Oberfläche wird nicht direkt in Luftpolsterfolie gewickelt.

So verpackst du dein Bild richtig

  • Erst Papier: Leg eine Lage Seidenpapier oder Pergamin auf die Malschicht. Ein Restaurierungsatelier erklärt, dass das Seidenpapier das Anhaften der Folie verhindert. Papier hilft zudem gegen Kondensfeuchte.
  • Ecken polstern: Auch das Restaurierungszentrum rät, die Ecken zusätzlich zu polstern. Steck Kantenschutz aus Pappe darauf oder wickel sie extra in Polsterfolie.
  • Noppen nach außen: Wickel die Luftpolsterfolie mit den Noppen vom Bild weg. So drücken sie sich nicht in die Oberfläche und polstern nach außen besser.
  • Hochkant stellen: Stell das verpackte Bild aufrecht an eine Wand oder zwischen stabile Kartons und leg nichts darauf.

Ein Blatt Papier mehr kostet dich beim Packen eine Minute, und dein Bild kommt so glatt an, wie es an der Wand hing.

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Hinweis: Das Video in diesem Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

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