Du trägst den eingewickelten Spiegel zur Tür, die Ecke stößt an den Rahmen, und quer durchs Glas läuft ein Sprung. Dabei hattest du vorher extra ein dickes Kreppband-X auf das Glas geklebt. Der Trick ist weit verbreitet, aber er schützt weniger, als viele glauben.
Was das Klebeband-X wirklich kann
Klebeband macht Glas nicht bruchfester. Es hält höchstens die Scherben zusammen, wenn das Glas schon gebrochen ist. Für Fensterscheiben im Sturm hat das der Direktor der US-Hurrikanbehörde deutlich gesagt: Klebeband schützt die Scheiben nicht. Ein Spiegel beim Umzug ist zwar kein Fenster im Sturm, doch das Prinzip ist dasselbe. Manche Umzugsratgeber empfehlen das X trotzdem weiterhin. Es kann Scherben zusammenhalten, ersetzt aber keinen Schutz für Ecken und Fläche.
So kommt dein Spiegel sicher an
- Ecken zuerst: Die Ecken sind die empfindlichste Stelle. Steck Kantenschutz aus Pappe oder Styropor auf alle vier Ecken.
- Beide Seiten polstern: Leg auf Vorder- und Rückseite eine feste Lage Pappe oder eine weiche Polsterung und fixiere sie gut.
- Hochkant tragen: Trag den Spiegel aufrecht auf der Kante, am besten zu zweit, und nie flach vor dem Bauch.
- Hochkant transportieren: Auch beim Transport steht der Spiegel aufrecht und rutschfest. Ein großer Glashersteller schreibt für seine Gläser vor, sie immer aufrecht stehend zu transportieren. Flach liegend wirken Bremsmanöver und Schlaglöcher punktuell auf das Glas.
Mit Kantenschutz, Pappe auf beiden Seiten und einem aufrechten Transport hat dein Spiegel die besten Chancen, heil in der neuen Wohnung anzukommen.
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Hinweis: Das Video in diesem Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.