Du rollst deinen Wollteppich in der neuen Wohnung aus, und quer durch die Mitte steht eine harte Kante, die sich einfach nicht flach legen will. Beim Packen schien Falten die praktischste Lösung zu sein: zweimal zusammengelegt, ein paar Kartons obendrauf, fertig.
Warum Falten dem Teppich schaden kann
Mehrere Teppichfachhändler raten übereinstimmend: rollen, nicht falten. Falten kann dauerhafte Knicke verursachen und im schlimmsten Fall das Grundgewebe brechen. Ein Haushaltsratgeber nennt Teppiche mit festem Rücken, aus Naturfasern oder ältere Stücke als besonders gefährdet. Nicht jede Falte bleibt allerdings für immer: Bei manchen Teppichen legen sich Transportfalten nach ein paar Tagen wieder. Verlassen solltest du dich darauf aber nicht.
So rollst du deinen Teppich richtig
- Kurze Seite zuerst: Roll den Teppich von der kürzeren Seite her gleichmäßig und ohne Gewalt auf.
- Meist Flor nach innen: Die meisten Händler empfehlen, mit dem Flor nach innen und dem Rücken nach außen zu rollen. Manche Teppichreinigungen raten dagegen, die Oberseite nach außen zu drehen. Bei wertvollen Orient- oder Seidenteppichen fragst du am besten einen Fachbetrieb.
- Schnur statt Klebeband: Sichere die Rolle mit Baumwollschnur oder Baumwollbändern. Klebeband direkt auf dem Teppich kann Rückstände hinterlassen und die Rückseite beschädigen.
- Nichts Schweres darauf: Leg weder Kartons noch Möbel auf die Teppichrolle.
- Keine Plastikfolie zum Lagern: Muss der Teppich länger eingelagert werden, schlag ihn lieber in atmungsaktiven Stoff ein, damit sich kein Schimmel bildet.
So kommt dein Teppich ohne Knick in der neuen Wohnung an, und du kannst ihn gleich auslegen.
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Hinweis: Das Video in diesem Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.