Um Zeit zu sparen, räumen viele Eltern das Kinderzimmer als Erstes leer. Spielzeug, Bücher und das Kuscheltier wandern in den Karton, Klebeband drauf, fertig. Abends in der neuen Wohnung beginnt dann die Suche: ein Karton nach dem anderen wird aufgerissen, und das Kuscheltier steckt irgendwo ganz unten.
Das Kinderzimmer kommt zuletzt
Der Diplom-Psychologe Wilfried Griebel vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München rät im Familienhandbuch des Instituts genau andersherum: Das Kinderzimmer sollte bei Umzügen als Letztes und immer gemeinsam mit dem Kind ausgeräumt werden. So bleibt das eigene Zimmer bis zum Schluss so, wie dein Kind es kennt, und es sieht selbst, wohin seine Sachen gehen.
So packst du das Kinderzimmer richtig
- Lieblingsdinge nicht einpacken: Ein Elternratgeber empfiehlt, Lieblingskuscheltier und Lieblingsbilderbuch keinesfalls mit einzupacken, damit dein Kind sie beim Umzug jederzeit haben kann. Am besten kommen sie in deine Tasche.
- Gemeinsam packen: Lass dein Kind beim Einpacken seiner Spielsachen helfen. Dann weiß es, dass alles mitkommt.
- Alles kommt mit: Sag deinem Kind ruhig ausdrücklich, dass alles, was ihm gehört, mitkommt und bleibt.
- Vertrautes Bett zuerst: Bau in der neuen Wohnung das vertraute Bett als Erstes auf. Die gewohnten Möbel sind ein fester Bezugspunkt im neuen Zimmer.
Mit diesem kleinen Umdenken musst du abends keinen einzigen Karton aufreißen. Das Kuscheltier ist längst da, wo es hingehört: auf dem Kissen im vertrauten Bett.
Wie viele Kartons brauchst du für deinen Umzug? Der kostenlose Bedarfsrechner sagt es dir in 20 Sekunden – sechs kurze Fragen, fertig.
Hinweis: Das Video in diesem Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.