Der Karton ist voll, du hebst ihn an, und plötzlich gibt der Boden nach. Die Dosen rollen über den Flur, und du stehst mit einem leeren Karton in der Hand da. Meist steckt dahinter ein einziger Klebestreifen, der beim Falten schnell über die Mittelnaht gezogen wurde.
Warum der Boden die Schwachstelle ist
Ein Umzugsunternehmen bringt es in seinem Ratgeber auf den Punkt: Ein Karton reißt fast nie an der Seite, sondern am Boden. Bei einem Klebekarton liegen die Bodenklappen nur aufeinander, und das ganze Gewicht drückt sie nach unten auseinander. Ein großer Paketdienst empfiehlt deshalb breites, reißfestes Klebeband von mindestens 5 cm und rät, schwere Pakete an den Kanten verstärkt zu verkleben, über die Länge und Breite sowie oben und unten.
So klebst du den Kartonboden richtig
- H-Form: Kleb den Boden einmal längs über die Mittelnaht und zusätzlich quer über beide Enden der Naht.
- Bei schwerem Inhalt mehrfach: Für Konserven, Geschirr oder Werkzeug lieber mehrere Streifen setzen.
- Steckboden fest einrasten: Ein Steckboden kommt ohne Klebeband aus. Lass die Klappen vor dem Befüllen vollständig einrasten und drück den Boden von innen fest.
- Schweres in kleine Kartons: Schwere Dinge gehören in kleine, stabile Kartons, große Kartons füllst du mit Leichtem wie Bettzeug und Kissen. Als Richtwert gilt: nicht über 20 kg pro Karton.
- Richtig tragen: Halt beim Tragen immer eine Hand unter dem Boden und den Karton nah am Körper.
Mit ein paar Streifen mehr oder einem sauber eingerasteten Steckboden kommen deine Vorräte heil in der neuen Küche an.
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Hinweis: Das Video in diesem Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.